Unsere Ziele

Mit klaren Forderungen für konkrete Verbesserungen

Die Zeiten für Gymnasiallehrkräfte sind angespannt. Die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit werden von Politik und Gesellschaft spürbar erschwert. Das darf nicht sein! Gerade jetzt braucht es eine starke Vertretung eurer Interessen. Wir kämpfen für euch! Mit fünf Kernforderungen, die wir für euch formuliert haben.

Unsere 5 Kernforderungen:

Wir klären das für euch!

23. – 25. Juni bpv wählen!

Wählen Sie Ihre bpv-Vertretung in den Personalratswahlen 2026.
Denn Gymnasium ist unser Fach!

Weniger Formulare!

Mehr Zeit für Menschen.

Zu viel Verwaltung, zu viele unnötige Prozesse, zu viele ineffektive Praktiken:
Wir brauchen mehr Freiräume für guten Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer benötigen mehr pädagogische Freiheit statt Formularpflicht.

Wir fordern:

  • Mehr Vertrauen in die Professionalität der Lehrkräfte
  • Konsequente Fortsetzung der Entbürokratisierungsinitiative des Kultusministeriums
  • Reduktion der Dokumentationspflichten
  • Weniger regulatorische Kontrolle

Für eine sinnvolle Nutzung der Zeit, eine Konzentration auf die pädagogische Arbeit und mehr wertvollen Austausch mit Schülerinnen und Schülern.

Freiheit für die Pädagogik

Mehr Vertrauen in unsere Lehrkräfte.

Lehrerinnen und Lehrer sind keine staatlich eingesetzten Lehr- und Prüfmaschinen. Die individuelle Gestaltungsfreiheit bei der Auswahl der pädagogischen Mittel, der zeitlichen Einteilung und individueller Prüfungsformate muss den erfahrenen Lehrkräften überlassen werden. Die dringend gebotene Weiterentwicklung der Prüfungskultur muss zudem mit einer Entlastung für Schülerschaft und Lehrkräfte einhergehen.

Wir fordern daher mehr Vertrauen in die Leistungsfähigkeit, den Ideenreichtum und das pädagogische Gespür unserer Gymnasiallehrkräfte. Jede Lehrerin und jeder Lehrer soll die Freiheit erhalten, ihre oder seine individuelle Lehrerpersönlichkeit und das eigene Professionswissen bestmöglich einzusetzen.

Für eine überzeugende und nachhaltige Wissens- und Wertevermittlung, die in der Summe Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium stärkt.

Eure Gesundheit ist relevant!

Krankt die Lehrkraft, krankt das System.

Lehrergesundheit ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für guten Unterricht. Nach einer ehrlichen Bestandsaufnahme fordern wir verbindliche und tiefgreifende Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheit von Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrern. Diese sind:

  • Anerkennung von gravierenden Belastungssituationen in Kollegium und Schulleitung
  • Entwicklung nachhaltiger Gesundheitskonzepte und praxisnaher Unterstützungsangebote
  • De-Implementierungskonzepte sowie Vereinbarung schulweiter, verbindlicher Ruhezeiten (insbesondere auch für digitale Medien)
  • Ehrliche Erfassung von Mehrarbeit und Umsetzung fairer Ausgleichsmechanismen
  • Neue Projekte und On top-Aufgaben nur noch bei gleichzeitiger Entlastung – ganz nach der Regel: Für jedes neue Projekt muss ein altes entfallen!
  • Stärkung und Erweiterung von Präventions- und Beratungsangeboten

Keine Einsparungen im Bildungssektor

Mit guten Konzepten und fairen Anreizen in die Zukunft.

Die jüngsten Beschlüsse der Bayerischen Staatsregierung und des Landtags zu familienpolitischer Teilzeit, Stellenmoratorium und verzögerter Besoldungsanpassung sind ein Schlag ins Gesicht der Lehrkräfte, die sich unter großer Kraftanstrengung mit lokalen Lösungen auf eigene Initiative gegen die Unterversorgung an Unterrichtsstunden gestemmt haben. Lehrerinnen und Lehrer nehmen eine weitreichende und herausfordernde Aufgabe in unserer Gesellschaft wahr. Demotivierende Maßnahmen sind dabei kontraproduktiv.

Unsere Forderungen lauten daher:

  • Faire und zuverlässige Beförderungsaussichten zum Beispiel vom Studienrat zum Oberstudienrat. Wartefristen, die das fiktive Beförderungsdatum weit überschreiten, sind unzumutbar!
  • Rücknahme der Einsparungen im Bildungsbereich
  • Anerkennung der Leistungen von Teil- und Vollzeitkräften – auch im Hinblick auf außerunterrichtliche Dienstaufgaben
  • Verlässliche Einstellungspolitik und Anhebung der Bezüge im Referendariat

Für faire Arbeitsbedingungen

Das Pensum muss leistbar bleiben – in Vollzeit und Teilzeit.

In Zeiten von anhaltendem Lehrkräftemangel, stetig steigenden Arbeitsbelastungen, einem hohen Maß an Bürokratie und den Herausforderungen der Digitalisierung muss es gelingen, das Berufsbild der Lehrkraft modern und attraktiv zu halten und nah am Menschen zu sein. Lehrerfreundliche, praxisnahe und faire Arbeitsbedingungen sind hierfür eine Grundvoraussetzung – für Teilzeit- und Vollzeitlehrkräfte!

Daher fordern wir:

  • Erhalt des flexiblen Arbeitszeitmodells aus festen Unterrichtsstunden, außerunterrichtlichen Aktivitäten und häuslicher Vertrauensarbeitszeit, damit Beruf und Familie auch künftig miteinander vereinbar bleiben.
  • Sicherstellung von Zeitkontingenten für Zusatzaufgaben
  • Umsetzung der Arbeitszeiterfassung, die den Lehrkräften nützt und keine Mehrbelastungen auslöst
  • Förderung von KI-Anwendungen zur Unterstützung und Entlastung der Lehrkräfte – aber nicht als deren Ersatz
  • Erhalt und die Weiterentwicklung der qualitativ hochwertigen Gymnasiallehrerausbildung sowie die Fortführung des Beamtenstatus und der Beamtenversorgung

Wann finden die Personalratswahlen 2026 statt?

Die Personalratswahlen 2026 in Bayern finden vom 23. bis 25. Juni 2026 statt. Für die exakte Festlegung des Wahltermins und die Öffnungszeiten der Wahllokale ist der örtliche Wahlvorstand zuständig.

WICHTIG: Sollten Sie aufgrund von Erkrankung, Fortbildung, Klassen- oder Studienfahrt, Mutterschutz, Elternzeit, Beurlaubung (längstens seit einem Jahr) oder aber aufgrund der Freistellungsphase des Sabbatjahres in diesem Zeitraum nicht in der Schule sein, nutzen Sie die Möglichkeit zur Briefwahl. Auch wenn Sie einfach nur Briefwahl bevorzugen, können Sie dies dem Wahlvorstand mitteilen.

So wählen Sie richtig!

Kleine Auffrischung zum Wahlreglement

Für die Wahl des Hauptpersonalrats stehen Ihnen 5 Stimmen zur Verfügung. Alles Weitere zur Stimmabgabe haben wir für Sie auf einem Blick zusammengefasst.

Beispiele für eine gültige und vollständige Wahlabgabe

So wählen Sie richtig!

Die wichtigsten Wahlregeln für die Hauptpersonalratswahl 2026 haben wir Ihnen hier aufgelistet:

  • Sie haben fünf Stimmen.
  • Alle Stimmen müssen innerhalb einer Liste vergeben werden – sonst ist der Stimmzettel ungültig!
  • Mit einem Kreuz am Kopf der Liste teilen Sie den ersten fünf Listenkandidaten je eine Stimme zu.
  • Sie können Ihre fünf Stimmen auch individuell verteilen – auf fünf, vier, drei oder zwei verschiedene Personen (kumulieren oder häufeln)
  • Einer Person können Sie maximal drei Stimmen geben.

Alle fünf Ihrer Stimmen kommen der bpv-Liste zugute – verschenken Sie daher bitte keine Stimme!

Eine ausführliche Erläuterung zu Ihren Wahlmöglichkeiten finden Sie in unserem Wahlleitfaden „Richtig wählen“

Sie dürfen mehrere Personalräte wählen

Ein Wahltermin für mehrere Vertretungsgremien. Zeitgleich werden folgende Personalräte neu gewählt:

  • Örtliche Personalräte (ÖPR) an den Schulen
  • Bezirkspersonalräte (BPR) am Landesamt für Schule in Gunzenhausen
  • Hauptpersonalrat (HPR) beim Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Über welchen Personalvertretungen Sie abstimmen können, erläutern Ihnen unsere Videos:

Verbeamtete Lehrkräfte
Angestellte Lehrkräfte
Referendare ab dem 2. Ausbildungsabschnitt
Sonstiges Schulpersonal

Zusammenarbeit zwischen ÖPR und HPR

Wie sind die Aufgaben zwischen örtlichem und dem Hauptpersonalrat verteilt? Unser Video erläutert Ihnen die Zuständigkeiten und die Zusammenarbeit der beiden Gremien:

Briefwahl

Liebe Kolleginnen und Kollegen, jede Stimme zählt bei der Personalratswahl 2026. Solltet ihr also am XY. Juni verhindert sein, nutzt unbedingt die Briefwahl. Unser Wahlvorstand (Herr Mustermann) stellt euch den entsprechenden Antrag gerne zur Verfügung. Verschenkt nicht euer Mitspracherecht!

Alle Positionen des bpv zur HPR-Wahl und alle Kandidaten findet ihr auf unserer bpv-Landingpage.

Wir klären das für euch!